HELLO SUNDAY #91 { Träume sind selten realistisch }

Sunday, 31 December 2017

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UPDATE Hallo, ihr Lieben! Noch ein paar Stunden und 2017 gehört der Vergangenheit an. Ich bin niemand, der sich viel für das neue Jahr vornimmt oder sich gute Vorsätze überlegt. Ich nehme noch nicht mal Silvester ernst. Doch trotzdem höre ich mich immer wieder "Guten Rutsch ins neue Jahr" sagen. Man möchte halt nett sein. Außerdem kann meine Einstellung zum 31. schnell missverstanden werden. Bedeutet, nur weil jemand wie ich mit null Bezug zu den letzten "Feierlichkeiten" des Jahres jemandem vergisst einen "Guten Rutsch" oder ein "Frohes Neues" zu wünschen, heißt das nicht, dass ich etwas gegen besagte Person habe. Ich denke manchmal einfach nicht dran. Denn Silvester oder Neujahr ist für mich wie jeder andere Tag auch nur ein "einfacher" Tag im Kalender. Aber genug palabert. Weiter geht es mit meinem Highlight der Woche. Fast vergessen. Einen guten Rutsch euch allen!



HIGHLIGHT In den letzten Wochen habe ich im wöchentlichen Update oftmals über Schreibtische und Stühle gequatscht. Nun steht endlich einer in meinem kleinen Reich. Kein wuchtiges Monstrum aus alten Weinkisten und Latten (das selbstgebaute Monstrum diente nur als Übergangslösung) sondern ein hübscher kleiner weißer Schreibtisch. Thank you, Santa!  



FAIL OF THE WEEK Ich habe da diesen Traum. Vielleicht wird es immer ein Traum bleiben (sehr wahrscheinlich sogar). Oder es gibt ein Wunder. Soll es ja geben. Auf jeden Fall träume ich gerne über diese eine Sache. Halte sie mir bildlich vor Augen. Ich bin halt ein hoffnungsloser Träumer. Aber so ist das halt. Träume sind selten realistisch. Erfüllbare Träume sind Pläne.

Es ist ein Kindheitstraum, der mich bis ins Erwachsenenalter verfolgt. Ich höre so viel Grausames über die Menschen in dieser Welt, dass ich mir wünsche, einfach in einer friedlichen Welt zu leben. Ohne Hass, Neid, Gewalt und machthungrige Idioten.

Ich wünsche mir eine Welt, in der wir uns gegenseitig akzeptieren. In der niemand zu Schaden kommt. Auch nicht die Tiere. Als Kind habe ich von einer Welt geträumt, in der wir uns frei bewegen können. Zusammen mit den vielen Fellnasen auf unserem Planeten. Friedlich. Keiner fügt dem anderen ein Leid zu.

Wie schön wäre es, auf täglichen Spaziergängen und Ausflügen durch Rudel von Hirschen, Rotten von Wildschweinen und Sprüngen von Rehen laufen zu können. Ohne dass sie, oder wir, voreinander Angst haben müssen.
Aber ich verstehe diese Welt und die Menschen einfach nicht. Und ich möchte sie auch nicht verstehen. Ich möchte, dass sich etwas ändert.




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WISHLIST Zwar habe ich jetzt einen süßen kleinen Schreibtisch, doch noch immer sitze ich auf einer recht unbequemen Übergangslösung. Auch das Sitzkissen und ein Kissen im Rücken bringen da nicht viel. Mal schauen, was meine Suche online und offline für Ergebnisse hervorbringt.
Außerdem gibt es da noch eine ganz andere Sache. Auf meiner Wunschliste steht noch etwas, das entweder total in die Hose gehen oder wunderbar aussehen kann. Noch steht der Schreibtisch vor einer weißen Wand. Doch die soll bald Smaragdgrün werden. Ich habe eine richtige Obsession für diese Farbe entwickelt. Und da wir gerade beim Thema streichen sind. Der Rest meines Schlafzimmers bräuchte auch mal einen neuen Anstrich. Pheww. Im Januar habe ich jedenfalls schon mal was vor. 



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NEW IN Selbst gekauft habe ich mir in der letzen Woche nur neues Schleierkraut. Auf einen Schreibtisch gehören einfach ein paar Blumen. Ansonsten kann ich euch nur meine hübschen kleinen Weihnachtsgeschenke aufzählen. Das wären zum einen zwei Bücher. Die Fortsetzung der tollen Clifton Saga von Jeffrey Archer und Connor Frantas "Note to Self" (er spricht mir aus der Seele). Natürlich der bereits erwähnte Schreibtisch, ein rot-karierter Pyjama (yay, ich mag diese guten alten karierten Zweiteiler), ein Fresspaket von dm (my mom knows me well) und...War da nicht noch etwas? Eeeh...




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FAV MUSIC 





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OUTFIT { "Tu es einfach!" }

Thursday, 28 December 2017

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ZARA Hat, Shirt, Jeans
ASOS Belt
GUSTI LEDER "Lena" Bagpack*





"Tu es einfach!", sagt sie zu mir.

Es ist fast wie ein Schlag ins Gesicht. Gerade eben war ich noch in meiner Traumwelt. Auf Wolke 7. Einfach woanders. Dann hat die Realität wieder zugeschlagen. 

"Ich möchte am liebsten auswandern", sage ich zu ihr während draußen der Schnee wild umhertanzt und wir an unseren Berichten für die morgige Zeitungsausgabe arbeiten. "Wohin möchtest du auswandern?", fragt sie mich und schaut etwas überrascht drein als ich Irland sage. Nicht das Reiseziel, das man erwartet wenn die Welt weiß gepinselt und die Wangen rot gefärbt werden. "Warum Irland?", fragt sie mich neugierig. 
Und da ist sie wieder. Die Frage. Die ich nicht beantworten kann. Nicht in Worten. Es ist ein Gefühl. Sehnsucht, die mir manchmal winzige Tränen in die Augen treibt. Wie ein Pochen, ein Brennen, ein Klopfen, das statt von außen von innen an die Tür klopft und hinaus möchte. Nach Irland. 
Es ist nicht wie mit Frankreich, England oder den warmen Möglichkeiten im weit entfernten Süden. Es fühlt sich an, als würde ein kleiner Teil Irlands in meinem Herzen darauf warten endlich wieder nach Hause zu kommen. Zurück auf die Grüne Insel. 

Vor wenigen Sekunden noch war ich unterwegs. In den Straßen von Dublin. Ich klickte mich von einem Haus, von einem Zimmer ins nächste. Auf der Suche nach einem Ort, an dem ich mich für ein paar zauberhafte Tage oder Wochen einnisten kann. In naher Zukunft. Hoffentlich. Ein traumhafter Ausblick über das Meer und die Klippen oder doch eher auf das bunt gemischte Volk unten auf der Straße? Eintauchen in die Kultur des Landes oder doch lieber die Ruhe genießen? Mich lockt ersteres am meisten. Die Einsamkeit der Landschaft kann ich immer noch erleben wenn ich vom Trubel Dublins genug habe. 
Doch. Aber.
Da ist es wieder. Aber.
Ich bin kein Freund von diesem Wort. 
Aber da gibt es diese drei Dinge, die sich nach einem kurzen Höhenflug wieder in die Gedanken schleichen. 
Als erstes wäre da Betty. Meine geliebte kleine Fellmaus. Es geht nicht darum wer sich um die süße Fellnase kümmert. Da gibt es genug Möglichkeiten. Es geht um etwas anderes. Das Vermissen. Wir hängen aneinander. Mir fehlt sie bereits nach wenigen Stunden und ich ihr anscheinend auch, denn wenn ich länger unterwegs bin, soll sie laut "Babysitter" rastlos sein und manchmal miauend durch die Zimmer laufen. 
Zweitens. Das Geld. Ein Punkt, den ich nicht weiter vertiefen muss, denn das Problem ist am einfachsten zu lösen. Ein paar Stunden mehr arbeiten, sparen und dann klappt es irgendwann mit der geplanten Reise.  
Und drittens. Der Reisepartner. Oder möchte ich gar keinen? Hier bin ich mir ganz schön unsicher. An manchen Tagen überwiegen die positiven und an anderen die negativen Punkte. Soll ich allein ins Abenteuer eintauchen oder möchte ich es doch lieber mit jemandem teilen? 

Meine Güte. Ich bin eindeutig jemand, der zu viel nachdenkt.






Photos: Aileen

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OUTFIT { Abgespeichert im Gedankenpalast }

Tuesday, 26 December 2017

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ZARA Hat , Blouse
ASOS Overall, Shoes




Da war er wieder. Dieser Moment. Ein kurzer Geistesblitz. Diese seltenen poetischen Momente. Und wieder kein Stift zur Hand und kein Papier um die Worte niederzuschreiben. Wie oft ist mir das schon passiert. Es ist immer wieder ärgerlich. Wie viele wundervolle Gedanken sind mir schon in den Sinn gekommen und wieder verschwunden. Ich weiß es nicht. Kurze Zitate aus der "eigenen Feder", die aber nie mit Tinte zu Papier getragen wurden. Auf Ausflügen, beim Joggen, kurz vor dem Einschlafen. Immer dann, wenn ich nichts bei mir trage. Zum Notieren oder Abspeichern. Immer dann entstehen diese kleinen Zitate in meinem Kopf. Zusammengereimte Worte, die direkt aus dem Herzen kommen. Ich liebe sie. Diese leicht verzauberten Momente. Wie ein Geschenk fühlt es sich jedes Mal an. Weil ich weiß, dass sie immer wieder auftauchen. In den unerwartetsten Augenblicken. Ich kann sie nicht erzwingen. Ich kann die Gedanken kreisen lassen und Worte aufschreiben. Sätze aneinanderreihen. Aber es ist nicht dasselbe. Etwas fehlt. Und zwar der Zauber des Moments. Wenn das Herz wieder zu mir spricht. Und bei mir mit ein paar Worten bestimmte Erinnerungen weckt, die ich in einem kurzen Zitat zu Papier bringen kann. Und bei jedem Blick auf diese bestimmten Worte, kommt die Erinnerunge an besondere Erlebnisse wieder zum Vorschein. Wie ein Schlüssel zu meinem eigenen kleinen Gedächtnispalast. 


...and MERRY CHRISTMAS you wonderful souls ❤.




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HELLO SUNDAY #90 { Have Yourself A Merry Little Christmas }

Sunday, 24 December 2017

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UPDATE Hallo, ihr Lieben! Im Gegensatz zum letzten Jahr war es hier auf dem Blog in den letzten Wochen nicht sehr weihnachtlich. 2016 gab es neben ein paar festlichen und kuscheligen Outfitideen auch ein DIY zum Geschenke verpacken und noch weitere Kleinigkeiten zum Anschauen und Lesen. 2017 ist so geschwind vergangen, dass Weihnachten einfach viel zu schnell vor der Tür stand und diese wunderbare und zauberhafte Stimmung einfach nicht aufkommen wollte. Es gab Momente, dank toller Weihnachtsdekorationen und -lieder, in denen auch in mir wieder das Kind und leichte Vorfreude auf die Festtage geweckt wurde, doch irgendetwas fehlt noch. Heute ist übrigens Samstag, der 23. Dezember. Also habe ich noch ein paar Stunden Zeit um in Weihnachtsstimmung zu kommen. Habt ihr ein paar Tipps?


HIGHLIGHT Ich habe ein paar lange nicht mehr gesehene Verwandte getroffen und es endlich geschafft alle Dateien vom alten auf den neuen Laptop zu übertragen. Naja. Fast. Dabei wurden jede Menge unwichtige Dinge gelöscht und alles brav in Ordnern aufgeteilt. Irgendwie ein tolles Gefühl alles schön geordnet zu wissen ツ.


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FAIL OF THE WEEK In den letzten Tagen vor Weihnachten habe ich einige Menschen beobachtet, die sich wegen der vielen Vorbereitungen unter Stress gesetzt haben. Warum tut man sich das immer an? Weihnachten ist eigentlich da um zur Ruhe zu kommen und um Zeit mit den Liebsten zu verbringen. Niemand muss ein großes Festmahl auffahren oder irgendwas Besonderes aus dem Hut zaubern. Warum nicht einfach mal in witzigen Weihnachtspyjamas ganz gemütlich um den Baum herum sitzen, ein paar Snacks knabbern und lustige Geschichten aus dem vergangenen Jahr erzählen? Manche Menschen machen sich viel zu sehr von Traditionen abhängig.


WISHLIST  Habe ein bisschen gestöbert und ein paar schöne Sachen entdeckt. 

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NEW IN Ich habe mir ein kleines aber trotzdem großes "Vorweihnachtsgeschenk" gegönnt. Dr. Martens standen schon ewig auf meiner Wunschliste und schlussendlich hat dann die Neugierde gesiegt und ich habe sie einfach mal bestellt. Das Modell 1460 in Lack und das beliebte Pascal-Modell erreichten mich in dieser Woche. Eigentlich war ich mir schon sicher, dass die Lacktreter bei mir einziehen würden doch der Komfort war am Ende ausschlaggebend (das Modell aus Lack ist nämlich um einiges weniger nachgiebig).
Die meisten wissen, dass diese als Arbeitsschuhe konzipierten Treter erst eingelaufen werden müssen bevor sie zu den bequemsten Schuhen überhaupt gehören - und das ist leider die traurige Wahrheit. Ich will nicht wissen, wie viele Unwissende Dr. Martens wieder retournieren weil sie diese winzige Info nicht kennen. Auf jeden Fall...Ich bin am Freitag quer durch die Stadt geflitzt und hatte am Abend "nur" eine leichte Andeutung von Blasen an den Fersen. Und um das auch noch zu vermeiden, kann man einfach Schuhpads vom dm oder von Rossmann auf die unbequeme Stelle im Schuh kleben und fertig. Ich habe hier z.B. sehr weiche aus Stoff, bzw. so eine Art Samt von dm. 



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FAV MUSIC  

OUTFIT { Corduroy Look inspired by Megan Ellaby }

Thursday, 21 December 2017

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ZARA Hat
ASOS Overall
Y.A.S. Sweater
GUSTI LEDER Bagpack*
H&M Boots
TOPSHOP Coat




Leicht aus der Übung. So fühlte ich mich als ich etwas planlos vor dem nostalgischen Karussell stand. Menschen schauten mich an. Verwirrte und leicht belustigte Blicke trafen mich. Ich war nicht wirklich in Form. Leicht unbeholfen bewegte ich mich vor der Kamera und hoffte, dass ein paar gute oder wenigstens annehmbare Bilder entstehen würden. In meiner Vorstellung hat das alles besser geklappt. Aber die Menschen - die können einen immer etwas aus der Bahn werfen. Mit lustigen, schönen aber auch mit negativen Dingen. So ist es immer wieder. Aber ich schweife schon wieder ab. Heute soll es sich nur um diese Fotos und das Outfit drehen. Letzteres wurde inspiriert von Megan Ellaby. Die hat nämlich auch diesen wunderbaren Overall von Asos. Und seitdem ich ihn in einem ihrer Vlogs gesichtet habe (übrigens sehr sehenswert!), stand er auf meiner Wunschliste ganz oben. Dazu kombinieren wollte ich unbedingt einen hellen Pullover und so wanderte auch das Schätzchen mit den Rüschen in den Warenkorb. Denn wie ihr wisst, die Hälfte meiner Pullover ist oversized und deswegen nicht zum Reinstecken geeignet ツ. Auf dem Kopf thront wieder meine allerliebste Lieblingsmütze und der Rucksack. Ja. In den bin ich ganz doll verliebt.

Und die Fotos. Ja. 
Schwarz. Das erste, was ich momentan mache, wenn ich Fotos bearbeite, ist, das Schwarz noch schwärzer zu machen. Falls das überhaupt möglich ist. Irgendwie mag ich die Stimmung, die das Foto dann verbreitet. Es wirkt geheimnisvoller, manchmal kreativer und ab und zu auch professioneller. Doch ich muss zugeben bei diesen Fotos stehe ich zwischen den Punkten "Ich mag's" und "Ich mag's nicht". Manchmal hat man halt solche Tage, an denen einem das eigene Gesicht nicht gefällt oder die eigenen Arbeiten einfach doof sind. Am besten man ignoriert sie und macht einfach weiter. Ich habe aufgehellt, das Rot und den Kontrast verstärkt und alles wieder rückgängig gemacht. Bis ich genug hatte und die Fotos einfach abgespeichert habe. So wie sie in dem Moment waren.



Photos: Aileen

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HELLO SUNDAY #89 { Schlicht und einfach. Aber schön. }

Tuesday, 19 December 2017

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UPDATE Manchmal kommt man einfach zu nichts obwohl der Tag gar nicht so vollgepackt ist. Doch es gibt diese Tage, an denen die Zeit so schnell vergeht, dass man nur dazu kommt einen Punkt von der To-Do-Liste zu streichen, bevor es wieder dunkel wird.



HIGHLIGHT An den letzten Freitag denke ich immer wieder gerne zurück. Ein Photo-Date mit der lieben Aileen, leckeren Kuchen und Punsch im Café & Zimmertheater und ein mehr als süßer Welpe am Nebentisch. Oh man, war der niedlich. Wie vom Blitz getroffen waren wir beide und konnten uns nicht mehr vernünftig auf die Welt um uns herum konzentrieren. 
Und noch ein weiteres Highlight. Ich war zum ersten Mal richtig in Weihnachtsstimmung. Sei es wegen der wunderbaren Deko im Café, wegen der wunderbar untermalenden Weihnachtsmusik oder wegen allem an besagtem Nachmittag. Es war einfach ein schöner Tag. Schlicht und einfach. Aber schön. 



FAIL OF THE WEEK Diese Geschichte müsste ich eigentlich in das nächste HELLO SUNDAY packen, doch vielleicht habe ich diese paar Minuten bis dahin wieder vergessen.
Auf jeden Fall war ich geschockt, als ich gestern zwei Männern im Bus zuhörte. Das Gespräch fing ganz lapidar an. "Hallo!", "Ach, hallooo!", "Wie geht's?" und so weiter. Irgendwann ging es um das Thema Flüchtlinge und einer von den beiden haute plötzlich Beschimpfungen, erschreckende Parolen und Worte raus, die mich ein gewaltiges Kopfkino veranstalten ließen. Ich stellte mir vor, wie er die Verwünschungen, die er von sich gab, in die Tat umsetzt. Ich stellte mir außerdem vor, wie ich ihn zur Rede stelle. Doch ich tat es nicht. Ich war kurz vor'm Explodieren, trotzdem blieb ich stumm auf meinem Platz sitzen und lauschte weiter den unglaublichen Äußerungen dieses Mannes. 
Ungerechtigkeit und Vorurteile. Zwei Dinge, die mich zur Weißglut bringen können. Ich bin ein harmoniesüchtiger Mensch. Ich mag keine Auseinandersetzungen, keine kleinen Streitigkeiten und alles, was die Harmonie zwischen zwei Menschen ins Wanken bringen könnte. Doch Ausnahmen bestätigen die Regeln. Womöglich hätte ich meinen Mund aufgemacht, wenn ich nicht diesen kleinen Anflug von Angst verspürt hätte.





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WISHLIST Mit meinem alten Laptop kann ich nicht mehr ins Internet und noch so ein paar andere Dinge. Auf meinem neuen Laptop habe ich leider kein Photoshop. Also ist es momentan ein hin und her. Denn auf meinem alten Laptop werden momentan noch die Fotos bearbeitet und auf dem neuen wird der ganze Rest gemacht. Hoffentlich ist das Problem bald gelöst. Entspannend ist das nämlich nicht.



NEW IN Diesen ultra-coolen Overall von meiner vorletzten Wishlist habe ich mir geschnappt. Am besten gefällt er mir ja von hinten, der vordere Teil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Hihi. Und Dr. Martens habe ich mir bestellt. Eigentlich nur, weil ich unglaublich neugierig bin, warum diese Schuhe so gehyped werden. Jetzt verstehe ich es. Ich überlege noch ob ich sie behalte oder nicht. Und wenn ja, welches Modell? Die schlichten schwarzen Klassiker oder doch das Modell mit Lack? Hm. 




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FAV MUSIC Bing Crosby, Frank Sinatra, Elvis Presley und so weiter. Natürlich die Weihnachtslieder, die sie gesungen haben.


HELLO SUNDAY #88 { Aufhören? - Ne, doch nicht! }

Tuesday, 12 December 2017

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UPDATE Ich habe ernsthaft darüber nachgedacht aufzuhören. Mit dem Bloggen. Dann kam der Punkt, an dem ich einfach etwas kürzer treten wollte. Und nun sitze ich hier und plane die nächsten Blogbeiträge. Es ist fast wie eine Droge. Haha.

Eine kleine Ergänzung: Es ist gar nicht so einfach das wöchentliche Update zu tippen während es sich eine Katze knapp unter'm Kinn gemütlich gemacht hat. Ja, ich liege ganz ungesund im Bett. Mit dem Laptop auf dem Bauch und einer Katze davor. Bitte kein Wort davon zu meinem Orthopäden. 



HIGHLIGHT Das wunderbare Schneegestöber am Sonntag. Und die letzten Weihnachtsgeschenke wurden besorgt. Weihnachtsstress adé.



FAIL OF THE WEEK Hoffentlich wird das keine endlose Suche. Ich bin nämlich auf der Suche nach einem schönen UND bequemen Schreibtischstuhl. Auf Maison Du Monde habe ich einen perfekten entdeckt. Dachte ich jedenfalls. Doch leider ist die Rückenlehne viel zu tief. Und vernünftig anlehnen möchte ich mich schon gerne. Den hier meine ich übrigens. 




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WISHLIST Ein Schreibtischstuhl. Am liebsten schön weich gepolstert.
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NEW IN Weihnachtsgeschenke für die Lieben. 




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FAV MUSIC Am Sonntag kam im dichten Schneegestöber schon leichte Weihnachtsstimmung auf (schon ist gut!). Die ist leider schnell wieder verflogen. Momentan versuche ich sie mit alten Weihnachtsliedern von Frank Sinatra und Co. wiederzufinden. Die alten Lieder sind einfach die besten.